Costa Blanca Reiseführer: Strände, Städte & Ausflüge
Die Costa Blanca rund um Alicante lockt mit Buchten, dem Felsen von Ifach, weißen Dörfern und lebhaften Städten wie Benidorm und Altea.
Costa Blanca auf einen Blick
Die Costa Blanca („weiße Küste") erstreckt sich über 200 Kilometer entlang der Provinz Alicante – von Denia im Norden bis Pilar de la Horadada im Süden. Der Name kommt von den weißen Sandstränden, die die Küste säumen. Die Region ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen auf dem spanischen Festland.
Die Costa Blanca bietet eine grandiose Mischung: lebhafte Touristenhochburgen wie Benidorm, charmante Altstädte wie Altea und Alicante, den ikonischen Felsen von Calpe (Peñón de Ifach) und das weite Landesinnere mit weißen Dörfern und Weinanbaugebieten.
Die schönsten Orte der Costa Blanca
Alicante: Die Hauptstadt der Costa Blanca vereint Strand und Stadt perfekt. Der Castillo de Santa Bárbara thront über der Stadt, der Strand Playa del Postiguet liegt direkt am Zentrum. Die Explanada de España mit ihren Palmen ist die Promenade schlechthin.
Benidorm: Die Hochhausstadt an der Küste polarisiert – aber ihre Strände (Levante, Poniente) zählen zu den besten Spaniens. Benidorm ist das Zentrum des deutschen Tourismus an der Costa Blanca mit unzähligen Restaurants, Bars und dem Freizeitpark Terra Mítica.
Altea: Das weiße Dorf auf dem Hügel ist das genaue Gegenteil von Benidorm. Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, der blauen Kuppelkirche und dem Blick aufs Meer ist eines der schönsten Dörfer Spaniens.
Calpe: Der Peñón de Ifach – ein 332 Meter hoher Felsen – ist das Wahrzeichen der Costa Blanca. Der Aufstieg lohnt sich für den Panoramablick. Calpe selbst hat feine Sandstrände und ein hübsches Fischerviertel.
Denia: Die nördlichste Stadt der Costa Blanca ist bekannt für ihre Burg, den Yachthafen und die Fährverbindungen zu den Balearen (Ibiza, Mallorca). Die Altstadt ist lebendig und die Strände im Norden (Las Marinas) sind endlos lang.
Jávea (Xàbia): Der Ort zwischen zwei Buchten bietet mit dem Cap de Sant Martí eine spektakuläre Felsküste und versteckte Buchten wie die Cala Granadella – ein Paradies zum Schnorcheln.
Strände & Buchten
Die Costa Blanca hat einige der schönsten Strände der Mittelmeerküste. Die Blauen Flaggen sind hier keine Seltenheit:
- Playa de Levante (Benidorm): Der bekannteste Strand – breit, golden und perfekt organisiert. Sehr voll im Sommer.
- Playa de Poniente (Benidorm): Ruhiger, länger und weniger überfüllt. Ideal für Familien.
- Playa de la Fossa (Calpe): Direkt am Peñón de Ifach – einer der fotogensten Strände der Region.
- Cala Granadella (Jávea): Kleine Kieselbucht in einer bewaldeten Schlucht – traumhaft zum Schnorcheln und Tauchen.
- Playa del Arenal (Altea): Feiner Kieselstrand mit der schönen Altea-Promenade im Hintergrund.
Essen & Trinken
Die Küche der Costa Blanca ist mediterran und meeresfrisch. Die Spezialitäten:
Arroz a Banda & Arroz de Pescado: Reisgerichte mit Fisch und Meeresfrüchten. Die Region ist bekannt für ihre Reisgerichte – oft mit Safran und Paprika gewürzt.
Turrón de Jijona: Das berühmte Mandelnougat aus der Stadt Jijona (Xixona) – ein Muss zu Weihnachten und ein beliebtes Mitbringsel.
Fideuà: Wie Paella, aber mit Nudeln statt Reis – ein typisches Gericht der Region Alicante.
Weine der DO Alicante: Die Weinbauregion produziert kräftige Rotweine (Monastrell, Garnacha) und süße Dessertweine (Fondillón). Viele Bodegas bieten Besichtigungen und Verkostungen an.
Aktivitäten & Ausflüge
Terra Mítica (Benidorm): Ein großer Freizeitpark mit Fahrgeschäften und Shows zu den historischen Kulturen des Mittelmeers (Ägypter, Römer, Griechen).
Wandern im Hinterland: Die Schlucht Barranc de l'Infern („Höllenschlucht") bei Pego ist eine der spektakulärsten Wanderungen der Region. Das Guadalest-Tal mit seiner Burg auf einem Felsen ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Insel Tabarca: Vor Alicante liegt die kleine Insel Tabarca – ein Naturreservat mit kristallklarem Wasser. Perfekt für einen Tagesausflug mit dem Boot.
Wassersport: Jávea und Moraira sind perfekt zum Tauchen, Schnorcheln und Stand-up-Paddling. Die Buchten um Calpe und Altea eignen sich hervorragend für Kajak-Ausflüge.
Beste Reisezeit & Anreise
Beste Reisezeit: Die Costa Blanca hat über 300 Sonnentage im Jahr. Die besten Monate sind Mai–Juni und September–Oktober mit 25–30°C. Juli und August sind hochsommerlich heiß (30–35°C) und sehr voll. Der Winter ist mild (15–20°C) und ideal für Städtetrips und Wanderungen.
Anreise: Der Flughafen Alicante-Elche (ALC) ist der drittgrößte Flughafen Spaniens und wird von allen deutschen Flughäfen direkt angeflogen (ca. 2,5 Stunden Flugzeit). Alternativ kann man auch Valencia (VLC) anfliegen und von dort weiterreisen. Mit dem Mietwagen bist du an der Küste am flexibelsten – die Autobahn AP-7 ist mautpflichtig, aber die Küstenstraße N-332 ist eine schöne Alternative.
Praktische Tipps
Parken: In den Küstenorten sind die Parkplätze im Sommer knapp. Viele Hotels bieten Parkplätze an, sonst gibt es bewachte Parkplätze (ca. 10–15 €/Tag). In Benidorm und Alicante ist das Parken in der Altstadt eine Herausforderung – nutze die Parkhäuser am Stadtrand.
eSIM & Internet: Die Mobilfunkabdeckung an der Costa Blanca ist hervorragend. Statt teurem Roaming nutzt du besser eine eSIM für Spanien – direkt nach der Landung online für Navigation und WhatsApp.
Ausflüge ins Landesinnere: Die weißen Dörfer (Pueblos Blancos) im Hinterland – wie Guadalest, Castalla, Biar – sind lohnende Tagesausflüge. In der Weinstadt Villena findest du die Burg und viele Bodegas.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Harsha Zoysa
Softwareentwickler & Gründer von Spanienurlaubguide.de
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